BHP-Ausbilder-Schulung im Südwesten


Der BDC lud am 14. und 28. Februar zur Schulung für zukünftige BHP-Ausbilder im Gasthaus "Zum Rössel" in Lichtenau ein.
Der Kreis der Teilnehmer setzte sich aus interessierten Mitgliedern der Gruppen Nord-, Mittel- und Südbaden zusammen. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Richter und Ausbilder mit jahrelanger Erfahrung an diesem Seminar teilnahmen, da man bekanntlich ja nie auslernt und sich auch die Methoden der Hundeausbildung weiter entwickeln.
Die Referentinnen Silvia Janka und Martina Schwald führten mit viel Fachwissen, Liebe zum Hund und Verständnis zum Hundeführer durch die Schulung. Sie vermittelten nicht nur die Inhalte dieses Seminars, sondern gaben mit vielen anschaulichen Beispielen und interessanten Buchvorstellungen Tipps zur Hundeerziehung und zur Beziehung Mensch und Hund. Die beiden Frauen ergänzten sich in ihrem Wissen hervorragend, wovon das Seminar sehr profitierte.
Schwerpunkte des ersten Schulungstages waren Grundzüge der geschichtlichen Entwicklung des Hundes; ein Überblick über das Verhältnis FCI - VDH - DTK - JGHV und die Struktur des DTK bis hin zu Rechtsfragen rund um den Hund. Ebenso wurden die Anatomie und Erste Hilfe am Hund in das Schulungsprogramm mit eingebaut. Ein wichtiges Thema war ferner das Ausdrucks- und Lernverhalten des Hundes bzw. die Hundesprache. Am Ende des ersten Tages bekam jeder Seminarteilnehmer eine persönliche Hausaufgabe und entsprechende Unterlagen des Seminarinhaltes und konnte sich so auf den zweiten Schulungstag vorbereiten.  
Zu diesem Folgetag brachten viele Teilnehmer ihre Hunde mit, da die Lerninhalte auch mit praktischen Übungen begleitet werden sollten. Vorweg wurde noch einmal Bezug genommen auf Lerninhalte Welpen - Erziehung - Jagd und Sport. Schwerpunktmäßig drehte sich aber alles an diesem Tag rund um das Hauptthema BHP. Inhaltlich wurde sich hierzu mit der Prüfungsordnung, dem Aufbau und der Lerninhalte eines BHP- bzw. BHPS-Lehrganges auseinandergesetzt und auf die Anforderungen an das Übungsgelände eingegangen. Die Theorie wurde dann mit praktischen Übungen vertieft, wobei alle Teilnehmer wertvolle Tipps erhielten.
Die Gruppenzusammensetzung war sehr harmonisch, was vor allem auch im Praxisteil deutlich wurde. Mensch wie Hund genossen diesen Teil, der das Schulungsprogramm optimal abrundete, nicht zuletzt auch des frühlingshaften Wetters wegen.
Beide Schulungstage waren durch kleinere Pausen und eine Mittagspause in gepflegter und netter Atmosphäre strukturiert. Hier kamen die Kursteilnehmer und die Referentinnen über die Themen des Lehrganges auch privat ins Gespräch.
Zum Abschluss erwartete die Teilnehmer dann eine Lernzielabfrage, die das erworbene Wissen auf den "Prüfstand" stellte.
Alle Seminarteilnehmer waren sich einig, dass man sich zumindest einmal im Jahr zu einem Erfahrungsaustausch bzw. zu speziellen Themen treffen sollte.
Den größten Anteil am Gelingen der Tage hatten die beiden Referentinnen, die es perfekt verstanden, ihr Wissen an ihre Seminarteilnehmer zu vermitteln. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an die beiden!
Insgesamt war es rundum ein tolles Schulungspaket, vom Theoretischen Teil über die Praxis bis zum lebhaften und wertvollen Austausch der Teilnehmer mit der Seminarleitung und untereinander.

C. Heinze und B. Grondorf

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Ausbilderinnen und Teilnehmer am Kurs (von l.n. r.): M. Schwald, S. Janka, C. Heinze, A. Görke, G. Hähnle, B. Wörner, T. Leitmeyer, B. Klaritsch, B. Grondorf, R. Hug, M. Berbig, B. Langmann, E. Langmann

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Tipps und Tricks von Frau Janka und Frau Schwald

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